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Gedichte - Poems


ZITATE - QUOTATIONS - MOSAIC


Hier finde
Al Qoran, Sure 5,35
Albert Einstein
Albert Schweitzer
Albert Camus
Alexander Kluge
Alexander Mitscherlich
Amir Gilboa
Anatol France
Anna Clauß
Carl Philipp Gottfried von Clausewitz
Christian Morgenstern
Dan Pagis
David Lange
Dirk Baecker
Dirk Kurbjuweit
Don Juan Matus
Ernst Jünger
Feedback-Regeln     von QZS
Franz Werfel
Friedemann Schulz von Thun
Friedrich Nietzsche zu Kleist und Hölderin
Gabor Steingart
Georg Wilhelm Friedrich Hegel
George Santayana
Georg Zawadsky-Krasnopolsky
Hanns Dieter Hüsch
Hans Magnus Enzensberger
Hermut Kormann
Jean-Jacques Rousseau
Jean Ziegler
Johann Heinrich Pestalozzi
Karl Kraus
Karl Wolfgang Deutsch
Katsumoto   
Keltischer Trinkspruch
Konfuzius
Lewis Thomas
Marc Aurel
Meister Eckhart
Michael Jürgs
Nelson Mandela   
Nicolas Hayek
Nils Minkmar
Paracelsus
Paul Krugman
Peter Lau
Ptahhotep
Ralf Dahrendorf
Ray Bradbury
Sabine Andresen
Ruth Cohn
Warren Buffet
San Juan de la Cruz - Juan de Yepez y Àlvarez - Johannes vom Kreuz   
Vincent van Gogh
Thomas Carlyle
Der Talmud
Willi Baumeister
Winston Churchill / Joseph Goebbels
Wolf Lotter



Al Qoran, Sure 5,35 (Die Sure vom Tisch):
Wenn einer einen unschuldigen Menschen tötet, dann ist es, als ob er die gesamte Menschheit getötet habe
Al Koran, Sure 5,35 in der Übertragung von Lazarus Goldschmidt 1916:
Aus diesem Anlass [Brudermord Kain] schreiben wir [Mose] den Kindern Israel vor: Wenn jemand einen Menschen erschlägt, ohne einen anderen Menschen (zu rächen) oder dass Unheil auf Erden ist, so sei es, als habe er alle Menschen erschlagen, und wenn jemand einem das Leben erhält, so sei es, als habe er allen Menschen das Leben erhalten



Albert Einstein - zitiert nach `Bienenpflege' 05/2003 p178:
NOTE: Zitat wahrscheinlich untergeschoben, es gibt keine mir bekannte haltbare Referenz. Im übrigen gab es in der Neuen Welt vor der Ankunft des Weißen Mannes keine Honigbiene - aber eine Flora so reichhaltig wie die Europas (inclusive Kartoffel, Mais und Tomate). Dennoch ein schöner Spruch
Wenn die Biene von der Erden verschwindet,
dann hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben;
keine Bienen mehr,
keine Bestäubung mehr,
keine Pflanzen mehr,
keine Tiere mehr,
keine Menschen mehr ....

Albert Einstein
Es ist in der Tat fast ein Wunder, daß die modernen Methoden des Unterrichtens die heilige Neugier des Forschens noch nicht völlig erstickt haben. Denn diese zarte, kleine Pflanze bedarf, außer dem Ansporn, hauptsächlich der Freiheit. Ohne diese geht sie ohne Zweifel zugrunde

Albert Einstein
Einstein war dafür ``die Dinge so einfach wie möglich zu machen, aber nicht einfacher''


Albert Schweitzer
Ein freier Mensch

Ich will unter keinen Umständen ein
Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen -
wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein,
gedemütigt und abgestumpft,
weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen,
mich nach etwas sehnen und es verwirklichen,
Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb
mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten
des Lebens entgegentreten,
als ein gesichertes Dasein zu führen,
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,
als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich
zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen,
dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch.


Albert Camus
Jedes aufs Geld ausgerichtete Leben ist der Tod

Alexander Kluge
In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod

Alexander Mitscherlich in
Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft
Denken ist ein weites Feld libidinöser Befriedigung; der Mensch gibt es nicht ohne Grund auf

Amir Gilboa
And my brother said nothing

My brother cam back from the field
dressed in grey. And I was afraid that
my dream might prove false, so at once
I began to count his wounds. And my
brother said nothing.

Then I rummaged in the pockets of
the trench-coat and found a field-
dressing, stained and dry. And on a
frayed postcard, her name - beneath a
picture of poppies. And my brother
said nothing.

Then I undid the pack and took out his
belongings, memory by memory.
Hurrah, my brother, my brother, the
hero
, I shall proudly hymn your name!
And my brother said nothing. And my
brother said nothing

And his blood was crying out from the
ground.

[Note: See Genesis 4.10: Your brother's blood cries out to me from the ground]


Anatol France
Das Gesetz in seiner majestätischen Gleichheit verbietet Reichen wie Armen, unter Brücken zu schlafen, auf den Straßen zu betteln und Brot zu stehlen.


Anna Clauß
Bayern, diese Mischung aus Wunderland und Schurkenstaat, will doch in Wahrheit keinen braven Landesvater. Sondern einen Anführer, der im Rest der Republik Angst und Schrecken verbreitet.
(Aus „Über sieben Brücken“, Der Spiegel Heft 41 06oct2018, zum Landtagswahlkampf des Markus Söder)


Carl Philipp Gottfried von Clausewitz (1780-1831)
Das erste Geschäft einer jeden Theorie ist das Aufräumen der durcheinander geworfenen Begriffe und Vorstellungen, und erst, wenn man sich über Namen und Begriffe verständigt hat, darf man hoffen, in der Betrachtung der Dinge mit Klarheit und Leichtigkeit voranzuschreiten
    Ausführlicher:
Das erste Geschäft einer jeden Theorie ist das Aufräumen der durcheinander geworfenen Begriffe und, man kann wohl sagen, sehr ineinander verfilzten Begriffe und Vorstellungen; und erst, wenn man sich über Namen und Begriffe verständigt hat, darf man hoffen, in der Betrachtung der Dinge mit Klarheit und Leichtigkeit vorzuschreiten, darf man gewiß sein, sich mit dem Leser immer auf demselben Standpunkt zu befinden. Taktik und Strategie sind zwei in Raum und Zeit sich einander durchdringende, aber doch wesentlich verschiedene Tätigkeiten, deren innere Gesetze und deren Verhältnis zueinander schlechterdings nicht deutlich gedacht werden können, ohne ihren Begriff genau festzustellen.
(Carl von Clausewitz: Vom Kriege, Zweites Buch: Über die Theorie des Krieges, Erstes Kapitel: Einteilung der Kriegskunst)


Christian Morgenstern
Werden wir krank, weil es einem plötzlichen Gewitterregen oder einem herabrutschenden Dachziegel so gefällt? Oder weil unsere Eltern krank waren, oder weil ringsum Krankheit herrscht? Oder weil wir uns selbst der Krankheit irgendwie verschrieben haben, auf dass sie uns von etwas Schlimmerem, von einer Leidenschaft oder einem Irrtum etwa heile? Vor der Geburt schon verschrieben, aus einer, ob zwar nicht minder individuellen, aber zugleich weit höheren Weisheit und Erkenntnis, als deren wir uns in unserer gegenwärtigen Wiederverkörperung bewusst sind?


Dan Pagis
Written in Pencil in the Sealed Railway-Car
[Holocaust Museum, Naples, Florida, USA]

here in this carload
i am eve
with abel my son
if you see my other son
cain son of man
tell him I

David Lange, ex-premierminister Neuseeland,
interview ``Viele haben uns gehasst'' in
`brand eins' 01/2004:
``Der Politiker muss sich entscheiden, ob er es für das Land tut oder für sich. Wenn er es für das Land tut, dann muss er bereit sein, sich politisch das Genick zu brechen. Wer an die Macht denkt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.''

Dirk Baecker, Soziologe (in brand_eins 01/2006p113)
Außerdem hat ein Gebet oder irgendeine andere Form der esoterischen Selbstvergewisserung den Vorteil, dass man an sich arbeitet, dabei geduldig und gelassen wird und die Hoffnung, etwas zu verstehen oder kontrollieren zu können aufgibt. Aus diesem Grunde ist der Katholik steuerungsstärker als der Protestant: Der Protestant glaubt, alles liege an ihm, während der Katholik glaubt, alles liege sowieso in der Hand des Herrn

Dirk Kurbjuweit "Die Trümmer des Merkelismus", Der Spiegel 51/2017, 8
Zu großen Reformen konnte sich Merkel allerdings nicht aufraffen, das hätte für Streit gesorgt, für ein Ende der Stille, ein Ende des Biedermeier. Dabei ist leider auch die Demokratie ein Stück weit verkommen, denn sie lebt vom Streit, von der Konkurrenz der Haltungen. Die dunkelste Seiter dieser Regierungsform war der Wunsch nach niedriger Wahlbeteiligung, weil davon die Union profitieren sollte

Don Juan Matus     nach Carlos Castaneda
Der Mensch lebt nur, um zu lernen. Und wenn er lernt, dann nur, weil dies sein Los ist, zum Guten oder zum Schlechten
cf hier

To be under siege implies that one has personal possessions that could be blockaded. A warrior has nothing in the world except his impeccability, and impeccability cannot be threatened
(Sich in die Enge zu treiben zu lassen bedeuted, Bindungen zu haben, die gefangengenommen werden können. Ein Krieger hat nichts auf der Welt außer seiner Makellosigkeit, und Makellosigkeit kann nicht bedroht werden)

Ernst Jünger
Tief ist der Hass, der in den niederen Herzen dem Schönen gegenüber brennt

Und wie das hohe Beispiel uns zur Gefolgschaft führt, so schwur ich vor diesem Haupt mir zu, in aller Zukunft lieber mit den Freien einsam zu fallen, als mit den Knechten im Triumph zu gehen

Feedback-Regeln     von QZS - Qualitätszentrierte Schulentwicklung
Regeln für das GEBEN von Feedback
- Wenn möglich erst Positives, dann Negatives ansprechen
- Offen und ehrlich sein
- Klar und genau formulieren
- Subjektivität betonen: “aus meiner Sicht”
- Auf konkrete Beobachtungen beziehen, sachlich
- Informationen auf eine Weise geben, die wirklich hilft
- Möglichst konkrete Verbesserungsvorschläge machen
- Feedback nicht aufdrängen, sondern anbieten: Bedürfnisse des anderen berücksichtigen
- Moralische Bewertungen und Interpretationen vermeiden
- Feedback so bald wie möglich geben
Regeln für das ANNEHMEN von Feedback
- Bei Bedarf Feedback anfordern
- Offen sein für das Feedback
- Feedback annehmen und nur zuhören, nicht rechtfertigen oder verteidigen
- Ausreden lassen
- Wenn etwas unklar ist, nachfragen
- Feedback als Angebot sehen
- Für das Feedback danken


Franz Werfel
So wenig Gabriel Bagradian etwas von seiner stählernen Körpernatur geahnt hatte, so wenig war er sich seiner Organisationsgabe bewusst gewesen. In der Welt seines bisherigen Lebens bedeutete "praktische Veranlagung" soviel wie plattes und habsüchtiges Denken. Mit erfolgreichem Ehrgeiz hatte er sich deshalb immer auf die Seite der Unpraktischen geschlagen.

Der Agha erkannte, dass auch der grausamste Deportationsmarsch nicht entmenschender wirkte als dieses Abgeschnitten- und Ausgespiensein. Er glaubte zu verstehen, wie sehr das Zerstörungswerk an den Seelenkräften das Mordwerk an den Leibern übertrifft. Nicht die Ausrottung eines ganzen Volkes war der Greuel schlimmster, sondern die Ausrottung der Gotteskindschaft in einem ganzen Volk. Das Schwert Envers hatte, als es die Armenier traf, Allah selbst getroffen. Denn in ihnen wie in allen Menschen wohnte Allah, wenn sie auch Ungläubige waren. Wer aber einem Geschöpf die Würde vernichtet, der vernichtet den Schöpfer in ihm. Dies ist der Gottesmord, die Sünde, die bis ans Ende der Zeit nicht vergehen wird. Rifaat Bereket, der fromme Derwisch, der sich der andern Welt und dem Schicksal der hingeschiedenen Seelen in seinen Meditationen und Tarikaats-Übungen oftmals genähert hatte, sah in seinem Geiste grauenvolle Bilder.

Die vierzig Tage des Musa Dagh, Roman, erschienen 1933, alsbald verboten von den Nationalsozialisten

Friedemann Schulz von Thun
Gemäß dem paradoxen Gesetz der Veränderung, wonach Entwicklung und Veränderung sich dann ereignen, wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, enthält sich der Therapeut jeglicher Ratschläge, Belehrungen und sanfter Ermahnungen ....

Friedrich Nietzsche zu Kleist und Hölderin
Der ihn, Hölderlin, jedoch Jahrzehnte vor der allgemeinen Erkennung für sich entdeckte - Nietzsche war es, der die entscheidenden Worte auch für Kleist fand: "Unsere Hölderlin und Kleist, und wer nicht sonst, verdarben an dieser ihrer Ungewöhnlichkeit und hielten das Klima der sogenannten deutschen Bildung nicht aus." Kleist rede als Dramatiker und Epiker zu uns, als ob er zugleich einen hohen Berg besteige. Liebloses Unverständnis sei die Ursache für Kleists Lebenstragödie geworden: "Heinrich von Kleist ging an dieser Ungeliebtheit zu Grunde, und es ist das schrecklichste Gegenmittel gegen ungewöhnliche Menschen, sie dergestalt tief in sich hineinzutreiben, dass ihr Wiederherauskommen jedesmal ein vulkanischer Ausbruch wird. Doch gibt es immer wieder einen Halbgott, der es erträgt, unter so schrecklichen Bedingungen zu leben, siegreich zu leben; und wenn ihr seine einsamen Gesänge hören wollt, so hört Beethovens Musik."
Nach Erwin Laaths, Einleitung zu "Heinrich von Kleist, Sämtliche Werke", Drömersche Verlagsanstalt, München, 1952, p51f


Gabor Steingart
Eines kann man von dieser Politikergeneration in jedem Fall lernen - wie man es im zwischenmenschlichen Umgang besser nicht macht. Unter "mitfühlendem Konservatismus" hatte sich das geneigte Publikum etwas anderes vorgestellt.
Der Chefredakteur des "Handelsblatt" im "Morning Briefing" (Rundmail) am 21may2012, zur Entlassung des in NRW unterlegenen Spitzenkandidaten der CDU, Röttgen, als BundesUmweltMinister
Beim "Spiegel" kennt man derartige Gedächtnislücken. In aller Regel bringen sie dem Betroffenen Aufschub, aber keine Rettung. Die Gedächtnislücke ist die moderne Form der Henkersmahlzeit.
Inzwischen Herausgeber, Morning Briefing vom 19oct2015, zu DFB-Chef Wolfgang Niersbach und den mutmaßlichen Kauf der Fußball-WM 2006

Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Wer etwas Großes will, der muss sich zu beschränken wissen, wer dagegen alles will, der will in der Tat nichts und bringt es zu nichts

Das Wissen kennt nicht nur sich, sondern auch das Negative seiner selbst oder seine Grenze.
Seine Grenze wissen heißt, sich aufzuopfern wissen

George Santayana
Wer die Geschichte nicht kennt, ist gezwungen, sie zu wiederholen


Georg Zawadsky-Krasnopolsky - Geschäftsführer ISAC:
Unternehmen sind wie große Reisen
Reisen gelingen, wenn das Reiseziel,
die Reisegesellschaft und die ausgewählte
Fortbewegungsweise zueinander passen
Besonders gute Reisen erkennt man daran,
dass es Sinn macht, sie fortzusetzen
Unternehmen - wie Reisen - werden von
Menschen gemacht
.....


Hanns Dieter Hüsch
Sie sagen
Idealismus ist ein Intelligenzdefekt.
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Die Bergpredigt wäre nicht so gemeint.
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Du sollst nicht töten ist so zu verstehen, dass ....
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Bei etwas gesundem Menschenverstand
müsste doch jeder ....
Ich glaube es nicht

Sie sagen
Selbst Christus würde, wenn er heute ....
Ich glaube es nicht

Und wenn man mir Berge
Schwarzen und roten Goldes verspricht
Ich glaube es nicht


Hans Magnus Enzensberger
Alles ist möglich
dass wir noch nicht tot sind
Eine Tür öffnet sich und neue Irrtümer sind mir lieber als alle Gewissheiten in meinem Mund
(aus "Sommergedicht")


Hermut Kormann
Ein Familienunternehmen kann nur dann auf Dauer als Familienunternehmen bestehen, wenn es Familienmitglieder gibt, an die Anteile übertragen werden können. Dieser Satz ist ganz offenkundig richtig, aber gleichwohl von fundamentaler Bedeutung:
Es gibt kein Familienunternehmen ohne Familie. Die vorrangige Verantwortung derer, die für das Familienunternehmen verantwortlich sind, muss demnach der Familie gelten.

Konflikte und Streitigkeiten sind gefürchtete Trennungsfaktoren. Nach oft geäußerter Meinung führen sie häufiger zum Untergang von Familienunternehmen als eine unzulängliche Geschäftspolitik.

Theorem von W. Waller: Derjenige Partner, der das geringere Interesse an der Gemeinschaftsbeziehung hat, ist derjenige, der den anderen am leichtesten ausbeuten kann.


Jean-Jacques Rousseau
" Ist es aber nötig und möglich, dass ein Kind alles lernt, was ein Erwachsener wissen muss? "


Jean Ziegler
Deutschland ist die wahrscheinlich lebendigste Demokratie der Welt, auf Deutschland kommt es an

Johann Heinrich Pestalozzi
Der Mensch, wenn er werden soll, was er sein muss, muss als Kind sein, und als Kind tun, was ihn glücklich macht

Karl Kraus
Wo die Sonne der Weisheit am tiefsten steht, werfen selbst Zwerge große Schatten

Karl Wolfgang Deutsch
Macht, so bezeichnete das der amerikanische Politikwissenschaftler Karl Deutsch einmal, ist das “ Privileg, nicht lernen zu müssen”


Katsumoto
kaisertreuer Aufständischer zum Kaiser
insurgent devoted to the emperor addressing the emperor

Ihr seid Kaiser, mein Herr, nicht ich
Ihr müsst die Wahrheit für uns alle finden
You are the Emperor, my Lord, not me
You must find the wisdom for all of us
Katsumoto
kaisertreuer Aufständischer zu Mitstreiter
insurgent devoted to the emperor to a comrade-in-arms

Glaubt Ihr denn, der Mensch kann sein Schicksal ändern? -
You believe a man can change his destiny?
Ich glaube, der Mensch tut was er kann, bis sich sein Schicksal offenbart
I think a man does what he can until his destiny is revealed to him

Keltischer Trinkspruch:
Mögest du leben, so lange du willst und es wollen, so lange du lebst

Konfuzius
Wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern

Lewis Thomas
Der amerikanische Astronom zur Frage, welche Artifakte als Beispiele für die kulturelle Leistung des Menschen in den Weltraum geschickt werden sollten: " Wenn wir vermitteln wollen, was uns als Menschen ausmacht, dann darf Musik nicht fehlen". Auf Sagans Bitte um Vorschläge hin antwortete der bedeutende Biologe und Autor Lewis Thomas: " Ich würde die gesammelten Werke von Johann Sebastian Bach schicken." Und fügte nach einer kurzen Pause hinzu: " Aber das wäre ja Angeberei."
(zitiert nach Sir John Eliot Gardiner, Bach - Musik für die Himmelsburg ISBN 3446246193 Deutsch Hanser 05oct2016, Seite 660)

Marc Aurel alias Marcus Aelius Aurelius Verus alias Caesar Marcus Aurelius Antoninus Augustus
Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite als du sie bisher sahst, denn das heißt ein neues Leben beginnen

Alles, wozu du auf einem Umweg kommen willst, kannst du schon haben, wenn du es dir nicht selbst missgönnst. Das ist möglich, wenn du alles Vergangene hinter dir lässt, die Zukunft der Vorsehung anvertraust und dein gegenwärtiges Leben einzig und allein auf Frömmigkeit und Gerechtigkeit hin ausrichtest. Auf Frömmigkeit, damit du liebst, was dir zugeteilt wird. Denn die Natur brachte es zu dir und dich zu ihm. Auf Gerechtigkeit, damit du in innerer Freiheit und ohne Verschlingung die Wahrheit sagst und alles tust, was dem Gesetz entspricht und wie es dir zusteht

Vollziehe jede Handlung so, als ob sie die letzte deines Lebens sei

Aus den Selbstbetrachtungen

(oder wie der zeitgenössische Philosoph André Comte-Sponville es ausdrückt:
Ein bisschen weniger hoffen, ein bisschen mehr lieben)


Meister Eckhart (größter Mystiker des Mittelalters)
Der Mensch kann nicht alles tun, er kann nur eines tun, und in diesem Einen muss er alles fassen

Michael Jürgs (in brand eins 08/2005p144)
Von wegen der Mensch als Mittelpunkt. In Wirklichkeit der Mensch als Mittel. Punkt


Nelson Mandela     Antrittsrede 1994 - Inaugural Speech, 1994
Unsere größte Angst besteht nicht in der Befürchtung, dass wir unzulänglich, ungenügend sind oder dass wir versagen.
Unsere größte Angst besteht darin, dass wir stark sind, dass wir eine jedes gewohnte Maß übersteigende Kraft leben.
Es sind unsere lichtvollen Seiten, nicht unsere Schattenseiten, vor denen wir angstvoll zurückschrecken.
Dann sagen wir zu uns: das kann doch nicht wahr sein, dass ich ein strahlendes, prachtvolles, mit wunderbaren Talenten ausgestattetes Wesen bin!
Und doch: wer anders sollte dies verkörpern, wenn nicht Du!
Du bist ein Kind Gottes.
Dein dich Kleinmachen dient der Welt nicht. Dich so zurückzunehmen, damit andere um dich herum sich nicht unsicher fühlen, hat nichts Erleuchtendes, Strahlendes.

Wir sind auf der Welt, um den Glanz des Göttlichen offenbar werden zu lassen, das in uns lebt.
Der Glanz des Göttlichen ist nicht nur in einigen von uns, - er ist in jedem von uns.
Und wenn wir dieses innere Licht ausstrahlen, öffnen wir - meist unbewusst - auch für andere Menschen das Tor, gleiches zu tun.
So wie wir befreit sind von unserer eigenen Furcht, befreien wir auch andere durch unsere strahlende Präsenz


Our deepest fear is not that we are inadequate.
Our deeptes fear is that we are powerful beyond measure.
It is our light, not our darkness that most frightens us.
We ask ourselves, who am I to be brilliant, georgeous, talented and fabulous?
Actually, who are you not to be?
You are a child of God.
Your playing small does not serve the world.
There's nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you.

We were born to make manifest the glory of God that is within us.
It is not just in some of us, it is in everyone.
And as we let our own light shine we unconsciously give other people permission to do the same.
As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others

Nicolas Hayek (Swatch)
Ich will nicht in einem Land leben, in dem ich der einzige Reiche bin und meine Nachbarn arm und arbeitslos sind

Nils Minkmar
Autoritäten ungestraft hinterfragen zu können, das war einmal ein wesentliches Ziel der Erziehung, während heute die systemkonforme Optimierung des Individuums als höchstes Ideal des menschlichen Lebens propagiert wird.

Paracelsus
Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch. Der höchste Grund der Arznei ist die Liebe

Paul Krugman
Wenn wir Kompromisse eingehen müssen, dann bei den Maßnahmen, nicht bei der Wahrheit
(Vergesst die Krise! Warum wir jetzt Geld ausgeben müssen, Campus Verlag FfM 2012, p251)

Peter Lau (in brand eins 08/2005, 157)
Klar, eine Erbschaftssteuer von 90 Prozent wäre hilfreich - aber vielleicht reicht es auch schon, das Navigationssystem auszuschalten
Und
ich glaube, wer ein paar Millionen aus eigener Kraft angehäuft hat, weiß, dass er alles schaffen kann - mal abgesehen davon, dass er auch weiß, wie ein Leben ohne Geld funktioniert, dass das notfalls auch geht

Peter Lau (in brand_eins 01/2006, 113)
Wer wissen will, wie es zwischen ihm selbst und der Welt steht, sollte seinen Körper fragen

Ptahhotep der Weise
Folge deinem Herzen, solange du auf Erden weilst. Tue nicht mehr, als gesagt wird, und vermindere nicht die Zeit, wo du dem Herzen folgst. Denn es ist ein Vergehen, wenn man seinen Augenblick zuschanden macht. Lass dich nicht von den Dingen des Alltags in Anspruch nehmen darüber hinaus, dein Haus zu bestellen. Es gedeihen (auch) die äußeren Dinge dessen, der seinem Herzen folgt. Aber niemals wird etwas zustande gebracht, wenn es vernachlässigt worden ist
um 2500 v. Chr.

... ein Vergehen: gegen die Ka-Seele
... seinen Augenblick: den Augenblick seiner höheren Eingebung
... wenn es vernachlässigt: die innere Stimme, die im Herzen spricht

Ralf Dahrendorf
" .... man kann nicht oft genug betonen, dass vieles möglich sein muss, damit das Richtige wirklich werden kann "

Ray Bradbury
" Spring - und lass dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen"

Sabine Andresen (Professorin) - in: Der SPIEGEL 9/2007:
Vielen Eltern erscheint Disziplin so verlockend, weil sie sich davon versprechen, dass dann der Alltag reibungsloser funktioniert (p166) ....
SPIEGEL: Können ältere Lehrer ihre Schüler dann überhaupt verstehen?
Andresen: Wenn sie die Einsicht des Pädagogen Siegfried Bernfeld beherzigen - ja. Der sagte, ein Lehrer dürfe nie vergessen, dass er sich immer mit zwei Kindern auseinandersetze: mit dem Schüler vor ihm und mit dem Kind, das er selbst einmal war. (p168)

Ruth Cohn:
Wer weniger gibt als nötig, ist ein Dieb; wer mehr gibt, ein Mörder


San Juan de la Cruz - Juan de Yepez y Àlvarez - Johannes vom Kreuz
Las condiciones del pájaro solitario son cinco.
La primera, que se va a lo más alto;
la segunda, que no sufre compañía aunque sea de su naturaleza;
la tercera, que pone el pico al aire;
la cuarta, que no tiene determinado color;
la quinta, que canta suavemente.
Las quales ha de tener el alma contemplativa que se ha de subir sobre las cosas transitorias, no haciendo más caso de ellas que si no fuesen, y ha de ser tan amiga de la soledad y silencio, que no sufra compañía de otra criatura; ha de poner el pico al aire del Espíritu Santo, correspondiendo a sus inspiraciones, para que, haciendolo así, se haga más digna de su compañía; no ha de tener determinado color, no teniendo determinación en ninguna cosa, sino en lo que es voluntad de Dios; ha de cantar suavemente en la contemplación y amor de su Esposo

  Die Bedingungen eines einsamen Vogels sind fünf:
  Die erste, dass er zum höchsten Punkt fliegt
  die zweite, dass er sich nicht nach Gesellen sehnt, nicht einmal seiner eigenen Art
  die dritte, dass sein Schnabel gen Himmel zielt
  die vierte, dass er keine bestimmte Farbe hat
  die fünfte, dass er sehr leise singt

San Juan de la Cruz [`Dichos de Luz y Amor'] Obras Completas 2ª edición 1980, © by Editorial de Espiritualidad, Madrid

Vincent van Gogh
The key to success is for you to make a habit throughout your life of doing the things you fear
Der Schlüssel zum Erfolg ist, stets das zu tun, wovor Du Dich fürchtest

Thomas Carlyle (1795-1881)
Die Demokratie ist die Verzweiflung darüber, dass es keine Helden gibt, die dich regieren; und Befriedigtsein darüber, dass man sich mit ihrem Fehlen abfinden muss

Warren Buffet
In looking for people to hire you look for three qualities: integrity, intelligence and energy. And if you don't have the first, the other two will kill you

Aus dem Talmud
Wenn man von Euch verlangte, für die Sicherheit der Gemeinschaft einen Mann zu opfern, so liefert ihn nicht aus. Wenn man von Euch verlangt, eine Frau auszuliefern, die zur Rettung aller anderen Frauen geschändet werden soll, dann lasst es nicht zu, dass sie geschändet wird.
(nach Hannah Arendt, Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur?, Piper 2018, p34)

Willi Baumeister - Zitiert im Museum Blaubeuren:
Dem Unbekannten, aus dem nichts geholt,
gehen keine Anhaltspunkte voraus,
es kann nicht gesucht,
es kann nur gefunden werden

Winston Churchill von Joseph Goebbels in den Mund gelegt laut Prof. Walter Krämer, Uni Dortmund in ``Das falsche Gewicht - Wofür steht die Zahl? Die Frage trennt Vernunft und Aberglaube, Ist und Soll des Wissens - Die Zahl verstehen - das ist erste Bürgerpflicht''
`brand eins' 02/2004:
``Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe''
Prof Krämer von Student der Wirtschaftsstatistik vorgelegte Bruchrechnung: 1/2 + 1/2 = 2/4
Test einer sehr großen deutschen Bank mit ihren Kunden: `Was sind 40 Prozent? Vier Hundertstel? Ein Zehntel? Ein Viertel?'. ``Die Hälfte hatte keine Ahnung'', sagt Krämer

Wolf Lotter (in brand_eins 07/2005p54)
Wenn Arbeit aber vor allem geistige Tätigkeit ist, also Wissensarbeit - wie sollte Umverteilung dann funktionieren? Durch Gehirntransplantationen?

Wolf Lotter (in brand_eins 01/2006p53)
Von außen betrachtet mögen sich Fabriken vor und nach der Computerisierung gleichen. Doch heute dienen sie der Vielfalt, nicht mehr der heiligen Norm



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